Internationale, virtuelle Patientbesprechungen

Ein essentielles Verfahren für die bessere Patientenversorgung

Multidisziplinäre Teammeetings (MDT) sind Expertenmeetings, die einen Teamansatz für den Entscheidungsprozess bei der Patientendiagnose und -behandlung, zum Beispiel in der Kardiologie, Onkologie, Radiologie, Neurologie und Orthopädie, wählen. Während dieser Patientenbesprechungen können sich Kollegen und Experten aus mehreren Abteilungen, Disziplinen, Krankenhäusern oder Ländern treffen, um komplexe Fälle und die beste Behandlung des Patienten zu diskutieren.
Traditionell haben diese Meetings Reisen oder den Abteilungswechsel innerhalb des Krankenhauses erfordert. Dies bedeutet, dass wertvolle Zeit verloren geht, Meetings weit im Voraus geplant werden müssen und dass vertrauliche Patientendaten auf einer CD oder einem USB-Stick zum Meeting transportiert werden müssen. Die Nutzung von MDT-Meetings nimmt ständig zu und Studien zeigen, dass diese positiven Einfluss auf die Behandlungsergebnisse haben. Allerdings wird eine bedeutende Menge Zeit und Geld für die Vorbereitung und die Anreise verwendet, welches Raum für Verbesserungen der Effektivität lässt.1,2

Den Bedarf nach größerer Konnektivität erfüllen

InVision Connect ist ein klinisches, audiovisuelles System, das aus einem DICOM-Viewer und einer Videokonferenzplattform besteht. InVision Connect kann im Seminarraum einer Krankenhausabteilung installiert werden und ermöglicht verschiedenen Abteilungen oder Krankenhäusern virtuelle Meetings für die Patientenbesprechung. Das synchronisierte DICOM-Material kann über das private Netzwerk des Krankenhauses geteilt, besprochen und kontrolliert werden und behält stets die vollständige, diagnostische Bildqualität.
Dies bedeutet, dass Patientendaten nicht länger physisch transportiert werden müssen und reduziert somit das Risiko vertrauliche Informationen zu verlegen. Meetings können kurzfristiger gehalten werden und Reisen ist nicht länger notwendig, was sowohl Zeit als auch Geld einspart.

Verbinden, teilen und besprechen

Ein Netzwerk aus Krankenhäusern, jedes mit InVision Connect, kann gemeinsam an virtuellen Meetings teilnehmen, bei denen die Wiedergabe der geteilten DICOM-Dateien synchronisiert ist und das moderierende Krankenhaus die Kontrolle der Wiedergabe an unterschiedliche Teilnehmer weitergeben kann. Ein wesentlicher Vorteil des Systems ist, dass die DICOM-Dateien bereits vor der virtuellen Patientenbesprechung an jeden Teilnehmer verschickt werden. Dies bedeutet, dass es keinen Verlust der Bildqualität gibt, damit die Qualität von Diagnoseaufnahmen erhalten bleibt.

Fernpräsentation von vertraulichen Patientendaten

InVision Connect kann für mehrere PACS-Archive innerhalb des Krankenhauses konfiguriert werden, was den schnellen und einfachen Zugang zu allen gespeicherten Daten ermöglicht. Ein Patient kann in mehreren Archiven gleichzeitig gesucht werden und sobald die Studie gefunden ist, kann sie für die virtuelle Besprechung markiert werden. Wenn eine Studie markiert ist, wird die DICOM-Datei im Voraus an alle konfigurierten, teilnehmenden Krankenhäuser verschickt. Die Kontrolle der Wiedergabe kann zwischen den Teilnehmern aufgeteilt werden und der Cursor des leitenden Krankenhauses ist für alle sichtbar. Dies ermöglicht ein kontrolliertes, virtuelles Besprechungsmeeting, bei dem alle Teilnehmer ihren Standpunkt einfach und verständlich vermitteln können. Dajeder Teilnehmer die vollständige DICOM-Datei empfangen hat, wird die Bildqualität des originalen Bildes aus dem PACS-Archiv beibehalten. Nach der virtuellen Patientenbesprechung oder wenn das Meeting nicht begonnen wird, werden alle Patientendaten automatisch aus dem System der Teilnehmer gelöscht und somit die vertraulichen Daten geschützt.

Eine Lösung, die an Ihre Anforderungen angepasst ist

InVision Connect ist Teil des modularen InVision-Systems. Das InVision-Viewer-Modul ist in InVision Connect enthalten.


  1. Evaluation of the benefit and use of multidisciplinary teams in the treatment of head and neck cancer, Lisa Licitra et al, Oral Oncology, Volume 59 pages e1-e14, 1-86, August 2016
  2. The proliferation of multidisciplinary team meetings (MDTMs): how can radiology departments continue to support them all? Balasubramaniam R. et al, European Radiology, 2015 Dec 25(12):3679-84

Vorteile

  • Teilnahme an virtuellen MDT-Meetings ohne reisen zu müssen
  • Geteilte Kontrolle der Wiedergabe zwischen allen Teilnehmern
  • Videokonferenz, die die vollständige Qualität des Diagnosebildes erhält
  • Unterstützung beim Entscheidungsprozess und der Behandlungsplanung
  • Verbindung von Abteilungen, Krankenhäusern und globalem Fachwissen

Funktionen

  • Feste, unauffällige Installation
  • Fälle zum „Favoriten“-Tab hinzufügen
  • Fälle für virtuelle Meetings zur Diagnosebesprechung markieren
  • Wiedergabe von archivierten DICOM-Dateien inklusive Ton
  • Kontrolle der Wiedergabeschwindigkeit und Bild-für-Bild-Wiedergabe
  • Kontrolle des Kontrasts, der Helligkeit und der Bildumkehrfunktion
  • Schneller Zugriff auf archivierte Daten von mehreren PACS-Servern in einem Suchfenster
  • Suche nach einem Patienten in mehreren Archiven gleichzeitig
  • Kontrolle der Wiedergabe kann zwischen allen Teilnehmern aufgeteilt werden
  • Videokonferenzen mit der mitgelieferten Webcam
  • Vollduplex-Audio mit Echounterdrückung
King’s College uses InVision for live broadcasting

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King’s College uses InVision for live broadcasting In late April 2019, King’s College in London, UK performed a live broadcast from their cath lab using InVision. The broadcast showed a complex PCI procedure and was received at the AfricaStemi cardiology conference ...
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